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WehrFlow

Vollständige Übersicht

Alle Funktionen

Was das System heute kann — 23 Bereiche mit 213 Punkten, vom Bericht am Einsatzort über Dienstplanung, Schwarzes Brett, Qualifikationen und die eigene Ausrüstung bis zum Betrieb. Eigenbetrieb ist die Vorgabe; die Cloud gibt es auf Anfrage, Hybrid ist in Vorbereitung — Blackout nur mit Anlage in der Wache. Geplanter Ausbau steht beim Einsatztagebuch gesondert und ist dort klar gekennzeichnet. Zu jedem Bereich, von dem es eine Aufnahme gibt, steht sie darunter.

Auf einen Blick

Wer sucht was?

Melder / Einsatzleitung

  • Einsatztagebuch mit Lageskizze
  • Rückmeldeuhr, Live, Zeitreise
  • Lagepult: Karte, Buch und Kräfte
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Schriftführung / Kommando

  • Prüfliste und Freigabe
  • 10 Auswertungen
  • Qualifikationen, Gruppen, Dienstplanung
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Jeder in der Mannschaft

  • Dienste, Brett, eigene Ausrüstung
  • Bericht offline erfassen
  • Sechs Dokumentarten am Gerät
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Gerätewart / Werkstatt

  • Prüffristen und gemeldete Schäden
  • Werkstatttafel an der Wand
  • PSA-Prüfmodus am Etikett
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Brandschutz

  • Mängel am Objekt melden und nachverfolgen
  • Mängelschreiben mit Vier-Augen-Freigabe
  • Warnhinweis am Laufzettel
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IT / Datenschutz

  • Eigenbetrieb, Cloud auf Anfrage
  • Berechtigungsgruppen statt fester Wege
  • Systemstatus und Blackout-Grenzen
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01

Einsatzbericht erfassen

Der Weg vom Alarm zum abgeschlossenen Bericht, in der Reihenfolge, in der er tatsächlich entsteht — unterbrechbar an jeder Stelle, weil er in Wirklichkeit auch unterbrochen wird.

  • Einsatzbericht in Abschnitten

    Jeder Abschnitt für sich bearbeitbar und speicherbar.

  • Entwürfe

    Unvollständig speicherbar, jederzeit fortsetzbar, ohne den Bericht zu verlassen.

  • Gemeinsames Bearbeiten

    Jeder aus der Feuerwehr kann einen offenen Entwurf übernehmen; eine Versionsprüfung verhindert Überschreiben.

  • Bearbeitungssperre je Abschnitt

    Zwei Personen am selben Bericht behindern einander nicht.

  • Pflichtfeldkennzeichnung

    Roter Stern an den Feldern, die zum Abschließen nötig sind.

  • Prüfung erst beim Abschließen

    Und dann mit einer Meldung, die das Feld beim Namen nennt.

  • Fortschrittsanzeige mit Sprungfunktion

    Tippen führt direkt zum fehlenden Feld.

  • Vorlagen

    Für wiederkehrende Einsatzarten, mit vorbelegten Feldern.

  • Mehrere Fahrzeuge je Einsatz

    Mit Kilometerstand, Besatzung und Verbrauchsmaterial.

  • Unterstützende Organisationen

    Rettung, Polizei, andere Feuerwehren — mit eigenen Zeiten.

  • Einsatzleiter von einer anderen Feuerwehr

    Führt die zuerst alarmierte Wehr oder ein Abschnittskommandant, wird der Name frei eingetragen statt ein eigener Kamerad, der gar nicht geführt hat. Gedruckt wird er wie ein eigener.

  • Und daneben der Ranghöchste der eigenen Wehr

    Beides steht nebeneinander im Bericht und im PDF. Vorher war es ein Entweder-oder — wer eintrug, dass auswärts geführt wurde, verlor die Angabe, wer von der eigenen Mannschaft vor Ort das Sagen hatte.

  • Beteiligte Personen

    Mit Ausweisdaten, sofern erfasst; Teilangaben sind zulässig.

  • Zeitfelder über Mitternacht

    Datum vom Einsatzbeginn oder -ende übernehmen, Uhrzeit bleibt stehen.

  • Ende darf offen bleiben

    Nicht erfasste Zeiten werden im Ausdruck als „—" gezeigt statt stillschweigend erfunden.

  • Rückfrage vor dem Abschließen

    Der Schritt ist für den Erfasser nicht umkehrbar.

Das Formular in Abschnitten – Oben die Fortschrittsleiste mit den Abschnitten und den drei Zählern — vollständig, fehlerhaft, übersprungen. Sie bleibt beim Scrollen stehen, und ein Tipper führt direkt zum fehlenden Feld. Der rote Stern sitzt an genau den Feldern, die zum Abschließen nötig sind; ein Entwurf darf sie leer lassen.
Das Formular in Abschnitten Oben die Fortschrittsleiste mit den Abschnitten und den drei Zählern — vollständig, fehlerhaft, übersprungen. Sie bleibt beim Scrollen stehen, und ein Tipper führt direkt zum fehlenden Feld. Der rote Stern sitzt an genau den Feldern, die zum Abschließen nötig sind; ein Entwurf darf sie leer lassen.
02

Einsatztagebuch und Lageführung

Das Währenddessen-Dokument der Einsatzleitung — Funksprüche und Aufträge mitschreiben, die Lage skizzieren, während der Einsatz läuft. In App und Portal. Nicht der Einsatzbericht: andere Taktzahl, anderer Bediener, andere Rechtsqualität als Beweismittel.

  • Eigenes Buch, nicht der Einsatzbericht

    Während-des-Einsatzes-Dokumentation für Melder und Funker — getrennt vom Nachher-Bericht für Verwaltung und FDISK.

  • Offene Aufträge sichtbar

    Was noch nicht zurückgemeldet ist, steht oben — mit Rückmeldefrist und dem Wort „überfällig", wenn die Frist abgelaufen ist.

  • Zeitstrahl

    Vorgänge als Balken über der Zeit — waagrecht oder senkrecht, mit Jetzt-Linie. Ein Balken, der nicht endet, ist ein offener Auftrag.

  • Schnelle Melder-Eingabe

    Von/An aus der Kräfteliste, Textkonserven der Feuerwehr, Enter zum Eintragen — die Maske bleibt offen für Folgemeldungen.

  • Rückmeldeuhr je Einheit

    Zeigt, seit wann von einer Einheit nichts gemeldet wurde — Funkstille, keine Atemschutz-Restzeit.

  • Suchen, filtern, merken

    Volltextsuche, Filter nach Art und Einheit, persönliche Merkzeichen und verlinkbare Zeilenadressen.

  • Zeitreise

    Den Buchstand auf einen früheren Zeitpunkt setzen und nachlesen, was zu dem Moment galt.

  • PDF im NÖ-Vordruck

    Einsatztagebuch, Lagemeldung und Mannschafts- und Fahrzeugmeldung — druckfertig für das Archiv.

  • Live zwischen Geräten

    Neue Zeilen erscheinen auf allen angemeldeten Geräten ohne Neuladen.

  • Letzter Stand offline lesbar

    Ohne Netz den zuletzt geladenen Stand nachlesen — mit Hinweis, dass er nicht aktuell ist. Schreiben braucht Verbindung.

  • Textkonserven in den Einstellungen

    Im Verwaltungsportal unter Einstellungen: wiederkehrende Formulierungen für die Eingabemaske pflegen.

  • Übermittlung und Rückmeldung

    Neben Aufträgen auch AN/VON/RÜCKMELDUNG — offene Übermittlungen stehen bei den offenen Vorgängen, mit derselben Fristlogik.

  • Unwetterwarnungen auf dem Zeitstrahl

    Laufende Bezirkswarnungen aus MeteoAlarm als Balken über der Zeit — lesend, ohne Wetter in die Buchzeile zu schreiben.

  • Einsatzdauer-Hinweis

    Nach einstellbarer Schwelle erinnert ein Hinweis an Ablöse und Versorgung — die Dauer wird genannt, die Entscheidung bleibt an der Einsatzstelle.

  • Lageskizze mit taktischen Zeichen

    Mit Finger oder Stift Zeichen und ganze Stempelgruppen auf eine Kartenunterlage setzen, Anfahrtsweg, Schlauchleitung, Flächen, Absperrkreise und Sektoren zeichnen. Die Zeichen folgen der Textbeschreibung der ÖBFV-Richtlinie E-27; allgemeine Lage, Schadenslage und eigene Lage lassen sich einzeln ein- und ausblenden.

  • Messen und Umkreis auswerten

    Strecke und Fläche messen. Ein gezeichneter Kreis nennt die Hydranten und Objekte darin, mit Entfernung — und wird auf Wunsch gleich zum Auftragsvorschlag in der Eingabe.

  • Vorschläge aus der Umgebung

    Nach dem Öffnen des Buchs schlägt die Skizze Hydranten und bekannte Objekte im Umkreis des Einsatzorts vor — übernommen wird mit einem Tipp, nicht automatisch.

  • Luftbild einmessen

    Drohnen- oder Hubschrauberbild hochladen, Aufnahmezeit und Herkunft eintragen, über drei Passpunkte einmessen. Die Restklaffung steht daneben; liegt sie über der Schwelle, wird nicht gespeichert. Danach liegt das Bild als Ebene auf Lagekarte und Lagepult — mit Aufnahmestand im Namen.

  • Geteiltes Lagebild per Link

    Link und Kurzcode für eine engere, lesende Sicht ohne Konto: Status, Stand, Zahl der offenen Vorgänge und die Skizze — keine Namen. Gültig vier Stunden, beim Schließen des Buchs widerrufen, jeder Abruf protokolliert.

  • Lagemeldung vorschlagen

    Aus dem offenen Buch einen Entwurf erzeugen, bearbeiten und als Zeile „Lagemeldung" eintragen. Absetzen an die Bezirksalarmzentrale bleibt beim Menschen.

  • Stärkemeldung und Übergabe

    Personen und Fahrzeuge als untere Schranke mit Herkunft der Zahl. Wechselt der Melder, friert die Übergabe den Stand ein.

  • Nachbesprechung am geschlossenen Buch

    Zeilen, erledigte Aufträge, Dauer, längster Auftrag und Zahlen je Einheit, dazu ein Textstandbild zum Kopieren und der Bogen „Was gut, was schlecht, was lernen" — am Server gespeichert.

  • Handschuh oder Stift, eine bis drei Flächen

    Große oder feine Trefferflächen je nach Gerät; Buch, Vorgänge, Verlauf, Karte, Kräfte, Nachrichten und Skizze frei auf bis zu drei Flächen verteilt.

Bücherliste – Offene und geschlossene Einsatztagebücher — je Buch Bezeichnung, Dienststelle und Uhrzeit der Eröffnung.
Bücherliste Offene und geschlossene Einsatztagebücher — je Buch Bezeichnung, Dienststelle und Uhrzeit der Eröffnung.
Im laufenden Buch – Oben offene Vorgänge und Rückmeldeuhr, darunter die Zeilen, unten die Eingabemaske — Von/An, Art, Enter zum Eintragen.
Im laufenden Buch Oben offene Vorgänge und Rückmeldeuhr, darunter die Zeilen, unten die Eingabemaske — Von/An, Art, Enter zum Eintragen.
Zeitstrahl – Vorgänge als Balken über der Zeit — waagrecht oder senkrecht umschaltbar, mit Jetzt-Linie und Legende. Ein nicht endender Balken ist ein offener Auftrag.
Zeitstrahl Vorgänge als Balken über der Zeit — waagrecht oder senkrecht umschaltbar, mit Jetzt-Linie und Legende. Ein nicht endender Balken ist ein offener Auftrag.
Einsatztagebuch in der App56 s Buch eröffnen und eine Meldung eintragen — offene Vorgänge stehen oben, Enter trägt ein. Kein Nachbau: Aufnahme aus der laufenden Anwendung gegen erfundene Demodaten.
Zeitstrahl auf dem Tablet21 s Links der Zeitstrahl mit Jetzt-Linie, rechts offene Vorgänge und Buch — ein nicht endender Balken ist ein offener Auftrag.

Ausblick — was bei der Lageführung noch fehlt

Was noch nicht oder nur zum Teil ausgeliefert ist — je Punkt mit dem, was heute schon da ist. Diese Punkte zählen nicht zu den Funktionen oben.

  • Vorbereitete Lage aus Objekt und Planablage

    Heute schlägt die Skizze Hydranten und Objekte im Umkreis vor. Eine Vorbelegung schon beim Anlegen des Buchs und die Anbindung der Planablage folgen.

  • Funkansage zum Vorlesen

    Zahlen, Uhrzeiten, Daten und Kennzeichen in NÖ-Funksprache — die Regeln sind gebaut, die Ansicht in der Oberfläche folgt.

  • Koordinaten UTM/MGRS

    WGS84 in das übliche Gitter für Luftfahrzeuge und Sonderdienste — noch nicht gebaut.

  • Offline auch schreiben

    Heute nur Lesen ohne Netz; Einträge in die Warteschlange und Abgleich bei Empfang sind der nächste Schritt — besonders für den Keller.

  • Windverlauf auf dem Zeitstrahl

    Eine Wetterspur mit Stundenbalken über die Einsatzdauer ist da, und die Skizze warnt, wenn der Wind gegen gezeichnete Sektoren dreht. Stärke und Richtung stehen in der Spur noch nicht.

  • Planseite als eingemessene Ebene

    Luftbilder lassen sich heute einmessen. Planseiten als Lageebene und Passpunkte per Antippen statt als Zahlen folgen.

  • Lagebesprechung an der Einsatztafel

    Die Besprechungsansicht mit eingefrorenem Stand ist gebaut; der Weg dorthin aus Buch oder Tafel und die Kräfte daneben folgen.

  • Nachbesprechung zum Abspielen

    Den Einsatz selbsttätig ablaufen lassen, zwei Zeitpunkte nebeneinander und der Zeitstrahl als Bild — heute geht das Zurückblättern von Hand über die Zeitreise.

  • Atemschutzüberwachung

    Zurückgestellt — nicht dasselbe wie die Rückmeldeuhr. Truppüberwachung mit Druck und Restzeit braucht eigene Datenquellen; die Rückmeldeuhr misst nur Funkstille.

  • Testbuch und Übung abspielen

    Sandkasten ohne Auswirkung auf Statistik — oder ein vergangener Einsatz läuft mit laufender Uhr nach, während der Übende sein eigenes Buch führt. Noch nicht gebaut.

  • Diktat

    Spracheingabe für Entwürfe — erst nach Messung bei Funklärm, nie direkt in die Kette. Bis dahin nimmt jedes Feld die Diktierfunktion des Telefons an.

03

Offline und am Gerät

Der Teil, an dem sich entscheidet, ob die App im Einsatz benutzt wird oder nicht. Ein Werkzeug, das genau dann ausfällt, wenn es gebraucht wird, dokumentiert nichts.

  • Installierbar als App

    Progressive Web App: Startbildschirm, eigenes Symbol, kein App-Store.

  • Vollständig offline bedienbar

    Erfassen, speichern, fortsetzen — ohne jede Verbindung.

  • Auch Dokumente und Pläne ohne Netz

    Ausweis-Scan und bereits geladene Brandschutzpläne laufen am Gerät weiter. Was einmal da ist, braucht keinen Empfang.

  • Automatischer Abgleich

    Sobald Netz da ist, ohne Zutun.

  • Stammdaten 30 Tage am Gerät

    Mannschaft, Fahrzeuge, Einsatztypen.

  • Berichte 2 Tage am Gerät

    Getrennt von den Stammdaten, damit langes Blättern die Mannschaftsliste nicht verdrängt.

  • Schriften und Symbole vorgeladen

    Die Oberfläche sieht ohne Netz aus wie mit.

  • Die Warteschlange überlebt das Schließen

    Was ohne Netz entsteht, liegt in der Datenbank des Geräts — nicht im Arbeitsspeicher. App zu, Akku leer, Neustart: Der Entwurf ist danach noch da.

  • Der Abgleich läuft der Reihe nach

    Änderungen werden in der Folge übertragen, in der sie entstanden sind. Sonst überholt die spätere die frühere, und der Bericht sieht am Ende anders aus als am Gerät.

  • Push-Benachrichtigungen

    Ohne fremden Benachrichtigungsdienst.

  • Blackout nur mit Anlage in der Wache

    Im Eigenbetrieb läuft das Gerät im Feuerwehrhaus am Notstrom weiter (beim geplanten Hybrid ebenso): erfassen, freigeben, auswerten, drucken. In der reinen Cloud fällt der Server ohne Internet aus. Online-Grundkarten, Fremddaten und Mail fallen auch im Eigenbetrieb aus; das steht dokumentiert. Offline erfassen am Handy ist davon zu trennen.

Meine Einsätze — auch ohne Netz – Umschalter zwischen Entwürfen und abgeschlossenen Berichten, zwischen eigenen und allen. Diese Liste steht auch im Funkloch: Berichte liegen zwei Tage am Gerät, die Stammdaten dahinter dreißig. Je Einsatz Datum, Kategorie, Ort, Einsatzleiter und Fahrzeug.
Meine Einsätze — auch ohne Netz Umschalter zwischen Entwürfen und abgeschlossenen Berichten, zwischen eigenen und allen. Diese Liste steht auch im Funkloch: Berichte liegen zwei Tage am Gerät, die Stammdaten dahinter dreißig. Je Einsatz Datum, Kategorie, Ort, Einsatzleiter und Fahrzeug.
04

Dokumente am Gerät lesen

Namen, Geburtsdatum und Ausweisnummer von Beteiligten — und Zulassung oder Grüne Karte am Fahrzeug — abzutippen ist die fehleranfälligste Stelle im ganzen Bericht. Sechs Dokumentarten laufen wieder vollständig auf dem Telefon, ohne Server.

  • Sechs Dokumentarten am Gerät

    Personen: Reisepass, Personalausweis, Führerschein und e-card. Fahrzeuge: Zulassungsschein und Grüne Versicherungskarte. Alles auf dem Telefon — ohne Server.

  • Maschinenzeile mit Prüfziffern

    Reisepass und Personalausweis: Die Zeile wird gelesen und nach ICAO nachgerechnet. Gehen die Ziffern nicht auf, kommt trotzdem ein Vorschlag — mit Warnung.

  • Texterkennung und Barcode vor Ort

    Führerschein, e-card, Zulassung und Grüne Karte per OCR am Gerät. Zulassung zusätzlich über den Data-Matrix-Barcode, wo der Browser ihn liest — auch am iPhone aus der Galerie.

  • Läuft ohne Netz

    Die Erkennung sitzt in der App selbst. Im Funkloch arbeitet sie genauso wie in der Wache — dort, wo Ausweise und Zulassungen tatsächlich abgetippt werden.

  • Das Foto bleibt am Telefon

    Es wird dort ausgewertet und dort verworfen. Übertragen wird nur, was im Bericht steht.

  • Modelle erst bei Bedarf

    Zusätzliche Erkennungsmodelle werden beim ersten Scan geladen, nicht schon beim App-Start. Fehlt eines, gilt die bisherige Erkennung weiter.

  • Ein erkanntes Feld ist ein Vorschlag

    Kein Ergebnis. Alles bleibt von Hand änderbar und gehört geprüft, bevor es in den Bericht wandert.

  • Teilangaben sind zulässig

    Wer nur den Namen hat, trägt nur den Namen ein. Ein Formular, das die Ausweisnummer erzwingt, bekommt eine erfundene.

Personalausweis scannen – Im Abschnitt Beteiligte Personen: Ausweis fotografieren, Maschinenzeile lesen, Felder vorbelegen — ohne dass das Bild das Gerät verlässt. Dieselbe Idee gilt für Führerschein, e-card, Zulassung und Grüne Karte.
Personalausweis scannen Im Abschnitt Beteiligte Personen: Ausweis fotografieren, Maschinenzeile lesen, Felder vorbelegen — ohne dass das Bild das Gerät verlässt. Dieselbe Idee gilt für Führerschein, e-card, Zulassung und Grüne Karte.
05

Einsatzort und Karte

Vier Wege, denselben Ort zu erfassen — weil es vier verschiedene Einsätze gibt und eine Adresszeile nicht auf alle passt.

  • Adresse mit Vervollständigung

    Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort.

  • Kartenmarker mit Rückwärtssuche

    Marker verschieben — die Adresse wird nachgeführt.

  • Objektadressbuch

    Objekte im Ausrückebereich, direkt auswählbar.

  • TUS-Nummer füllt das Objekt

    Die Nummer aus der Alarmierung genügt.

  • Autobahnkilometer

    Eigenes Feld statt Freitext — damit auswertbar.

  • Fahrtrichtung

    Eigene Angabe: Auf getrennten Fahrbahnen entscheidet sie, welche Seite gemeint ist.

  • Lagekarte mit vier Grundkarten

    OpenStreetMap, basemap.at, Luftbild (30 cm), OpenTopoMap.

  • Hydrantenebene

    Zu- und abschaltbar, mit der Karte skalierend.

  • Mitgebrachte Einsatzkarte Waldbrand

    Das Blattwerk zur Waldbrandbekämpfung (Ausgabe 1/2024) als Grundkarte: Zufahrten nach Tanklösch- und Kleinlöschfahrzeug, Wasserentnahmestellen, Hubschrauberlandeplätze, Schranken und Sperren.

  • Mitgebrachter Einsatzplan Föhrenwald

    19 Blätter im Maßstab 1:10.000 (Mai 2018) als Ebene über der Karte — Zisternen, Lotsenpunkte, befahrbare Waldwege und die Brücken, die nur drei Tonnen tragen. Beide Karten nennen ihren Stand im Namen.

Am Einsatzort – Der Marker lässt sich verschieben; die Adresse wird rückwärts nachgeführt.
Am Einsatzort Der Marker lässt sich verschieben; die Adresse wird rückwärts nachgeführt.
Im Portal – Dieselbe Karte am Rechner, mit aufgeklapptem Ebenenumschalter: OpenStreetMap, basemap.at, Luftbild mit 30 cm Auflösung aus der jährlichen Befliegung Österreichs, OpenTopoMap mit Höhenlinien — dazu die Hydranten als zuschaltbare Ebene und, wo hinterlegt, die mitgebrachten Einsatzkarten.
Im Portal Dieselbe Karte am Rechner, mit aufgeklapptem Ebenenumschalter: OpenStreetMap, basemap.at, Luftbild mit 30 cm Auflösung aus der jährlichen Befliegung Österreichs, OpenTopoMap mit Höhenlinien — dazu die Hydranten als zuschaltbare Ebene und, wo hinterlegt, die mitgebrachten Einsatzkarten.
06

Auswertungen

10 Unterseiten, jede mit frei wählbarem Zeitraum. Was erfasst wurde, ist auswertbar — ohne Übertragen in eine Tabellenkalkulation und ohne Nachzählen von Hand.

  • Einsätze je Jahr

    Mehrjahresvergleich.

  • Wärmekarte über das Jahr

    Verteilung nach Monat und Tag.

  • Einsatzdauer in Klassen

    Von unter einer Stunde bis über vier.

  • Nach Wochentag

    Wann die Feuerwehr gebraucht wird.

  • Nach Ort

    Wo die Schwerpunkte liegen.

  • Mannschaft

    Einsätze je Person, dazu Lenker, Gruppenkommandant, Einsatzleiter — mit Stunden aus Einsätzen und aus abgehakten Diensten, freiem Zeitraum und kombinierbarer Suche.

  • Erfassungsfehler

    Eigene Seite mit Verteilung je Tag, nach Vorgangsart und nach häufigsten Ereignissen.

  • Handlungs-Kacheln

    Ein Klick führt von der Kennzahl auf die gefilterte Liste dahinter.

  • Anwesenheit

    Wer wann im Feuerwehrhaus war — mit eigener Auswertung und Wandanzeige.

  • Ausbildung

    Wer welchen Kurs braucht, was entschieden ist und was davon in FDISK gemeldet wurde — nach Zustand und nach Fachrichtung.

  • Zuletzt online, nicht zuletzt angemeldet

    In der Mitwirkung eine eigene Spalte. Wer die App angemeldet lässt, meldet sich wochenlang nicht neu an — ausgerechnet die Aktivsten standen vorher auf „—".

Auswertung Einsätze – Einsätze nach Kategorie und Zeitraum — Zahlen und Diagramme aus den freigegebenen Berichten, ohne Nachzählen in der Tabellenkalkulation.
Auswertung Einsätze Einsätze nach Kategorie und Zeitraum — Zahlen und Diagramme aus den freigegebenen Berichten, ohne Nachzählen in der Tabellenkalkulation.
Auswertung Mannschaft – Wer wie oft dabei war — und wie oft als Lenker, Gruppenkommandant oder Einsatzleiter, dazu die geleisteten Stunden. Zeitraum frei wählbar, Suche über Name und Standesbuchnummer kombinierbar. Gezählt wird die Mitwirkung am EINSATZ, nicht die Arbeit am System.
Auswertung Mannschaft Wer wie oft dabei war — und wie oft als Lenker, Gruppenkommandant oder Einsatzleiter, dazu die geleisteten Stunden. Zeitraum frei wählbar, Suche über Name und Standesbuchnummer kombinierbar. Gezählt wird die Mitwirkung am EINSATZ, nicht die Arbeit am System.
Auswertung Erfassungsfehler – Eine eigene Seite statt eines Anhängsels: fehlgeschlagene Speichervorgänge, Speicherkonflikte, Zurückweisungen — je Tag, nach Vorgangsart und nach häufigstem Ereignis, über 7, 30 oder 90 Tage. Darunter die Einzelfälle mit Meldung, Bericht und Benutzer.
Auswertung Erfassungsfehler Eine eigene Seite statt eines Anhängsels: fehlgeschlagene Speichervorgänge, Speicherkonflikte, Zurückweisungen — je Tag, nach Vorgangsart und nach häufigstem Ereignis, über 7, 30 oder 90 Tage. Darunter die Einzelfälle mit Meldung, Bericht und Benutzer.
07

Stammdaten, Import und Export

Was in jedem Bericht auswählbar sein muss. Dreizehn Blätter, jedes mit Import und Export in beide Richtungen — denn eine Liste, die niemand tippt, steht am Ende nicht drin.

  • Mannschaft

    Mit Unterscheidung Jugend- und Aktivmannschaft.

  • Fahrzeuge und Geräte

    Mit Kennzahlen und Besatzung.

  • Objekte und Brandmeldeanlagen

    Adressbuch samt TUS-Nummern.

  • Externe Feuerwehren

    Name, Anschrift, Mailadresse und Telefon je Nachbarfeuerwehr. Die Liste eines Bezirks kommt fertig vom Bezirkskommando und wird eingespielt, nicht abgetippt.

  • Hydranten

    Dimension, Leistung, Koordinaten, Betriebszustand.

  • Einsatztypen und Kategorien

    Nach der üblichen Systematik, erweiterbar.

  • Import und Export je Bereich

    CSV in beide Richtungen, für jeden Stammdatenbereich.

  • Wiederholbarer Import

    Bestehendes wird am fachlichen Schlüssel erkannt und aktualisiert statt doppelt angelegt.

  • Optionsschalter beim Import

    Etwa nur Jugend- oder nur Aktivmannschaft übernehmen.

  • Vorschau vor dem Übernehmen

    Was angelegt, was geändert, was übersprungen würde.

  • Schadstoffe

    Stoffe und Mengen, die in Berichten auswählbar sind.

  • Löschwasser

    Entnahmestellen und Kapazitäten — auch offline am Handy nachschlagbar.

  • Verbrauchsmaterial

    Was an Fahrzeugen verbraucht wurde, als Stammdaten pflegbar.

  • Kurskatalog, PSA und Qualifikationsarten

    Ausbildungsmodule, Schutzausrüstung und Qualifikationsarten als eigene Blätter — Grundlage für Meine Daten, den Prüfmodus und die Qualifikationsmatrix.

Stammdaten am Beispiel Mannschaft – Standesbuchnummer, Nachname, Vorname, Dienstgrad, E-Mail. Jede Spalte sortier- und filterbar, dazu eine Suche über alle Spalten zugleich — und dieselbe Maske für jedes der dreizehn Blätter.
Stammdaten am Beispiel Mannschaft Standesbuchnummer, Nachname, Vorname, Dienstgrad, E-Mail. Jede Spalte sortier- und filterbar, dazu eine Suche über alle Spalten zugleich — und dieselbe Maske für jedes der dreizehn Blätter.
Stammdaten am Beispiel Hydranten – Nummer, Nennweite, Art, Ergiebigkeit in l/min, Stadtteil und Adresse. Was hier gepflegt ist, steht in der App zur Auswahl — und als zuschaltbare Ebene auf der Lagekarte.
Stammdaten am Beispiel Hydranten Nummer, Nennweite, Art, Ergiebigkeit in l/min, Stadtteil und Adresse. Was hier gepflegt ist, steht in der App zur Auswahl — und als zuschaltbare Ebene auf der Lagekarte.
Import und Export – Für jeden Stammdatenbereich, in beide Richtungen — mit Vorschau vor dem Übernehmen: was angelegt, was geändert, was übersprungen würde. Der Import erkennt Bestehendes am fachlichen Schlüssel; zweimal einspielen ändert nichts. Rechts der Einsatz-Export für Behörden und Landesfeuerwehrverband, wahlweise ohne personenbezogene Klarnamen.
Import und Export Für jeden Stammdatenbereich, in beide Richtungen — mit Vorschau vor dem Übernehmen: was angelegt, was geändert, was übersprungen würde. Der Import erkennt Bestehendes am fachlichen Schlüssel; zweimal einspielen ändert nichts. Rechts der Einsatz-Export für Behörden und Landesfeuerwehrverband, wahlweise ohne personenbezogene Klarnamen.
08

Dienstplanung

Der Grund, die App auch ohne Einsatz zu öffnen — Schulungen, Übungen und Sonderdienste, die sonst in WhatsApp-Gruppen untergehen.

  • Dienstkalender

    Schulungen, Übungen, Sonderdienste und Nachtbereitschaften — im Portal planen, in der App sehen.

  • An- und Abmeldung

    Wer kommt, wer nicht — direkt in der App, ohne WhatsApp-Ketten. Bei Zeitkonflikt warnt die App, sperrt aber nicht.

  • Lückenliste und Sollbesetzung

    Unterbesetzte Nächte zuerst. Sollplätze je Feuerwehr einstellbar — auch mit Anforderung wie Führerschein C (Warnung, keine Sperre).

  • Tausch und Umfrage

    Zwei zugesagte Nächte tauschen Kamerad zu Kamerad. „Umfrage senden" holt per Push, wer noch Zeit hat.

  • Teilen und Aushang

    Lesbarer Text in die WhatsApp-Gruppe — mit Verweis auf die Handy-App. Aushang als PDF fürs Anschlagbrett.

  • Abhakliste nach dem Dienst

    Wer war da, wie viele Stunden — die Stunden fließen in die Mannschafts-Auswertung.

  • Erinnerungen und Kalender-Abo

    Push vor dem Termin, ohne fremden Dienst. Persönliches Kalender-Abo und fremde öffentliche ICS-Kalender unter „Was steht an".

Dienstplanung im Portal – Übungen und Schulungen mit Anmeldeschluss, Fahrzeugzuordnung und Stationsaufteilung — veröffentlicht oder als Entwurf, bis alles stimmt.
Dienstplanung im Portal Übungen und Schulungen mit Anmeldeschluss, Fahrzeugzuordnung und Stationsaufteilung — veröffentlicht oder als Entwurf, bis alles stimmt.
09

Schwarzes Brett

Mitteilungen an die Mannschaft, die nicht nach zwei Tagen weggescrollt sind — und bei Dienstanweisungen ein Nachweis, wer sie zur Kenntnis genommen hat.

  • Vier Kategorien

    Dienstanweisung, Termin, Information, Danksagung. Die Kategorie entscheidet mit, ob eine Kenntnisnahme verlangt wird — sie ist keine Farbe.

  • Dienstanweisung verlangt die Kenntnisnahme immer

    Der Schalter lässt sich bei dieser Kategorie nicht abwählen. Eine Anweisung ohne Nachweis, wer sie gesehen hat, ist keine Anweisung.

  • Kein „gelesen am"

    Gespeichert wird nur, wer ausdrücklich bestätigt hat. Ein automatisches „geöffnet" würde aus dem Brett eine Anwesenheitsmessung machen — das ist bewusst nicht gebaut.

  • Kenntnisnahmen dauerhaft sichtbar

    In der Verwaltung steht die Übersicht neben dem Beitrag: erst wer noch offen ist, dann wer bestätigt hat — mit Namenssuche. Die Quote in der Liste ist selbst der Weg dorthin.

  • Offene Pflichten stehen in der App ganz oben

    Ein Streifen auf der Startseite, und zwar nur dann, wenn wirklich etwas offen ist. Ist nichts offen, ist er weg statt leer.

  • Entwurf, veröffentlicht, zurückgezogen

    Ein Beitrag wird nicht gelöscht, sondern zurückgezogen — mit Grund. Was einmal galt, bleibt nachlesbar.

  • Gültig bis

    Ein Beitrag kann ablaufen; ohne Datum läuft er nicht ab. Wichtiges lässt sich anheften.

  • Meldung im Posteingang, Push wo nötig

    Kein zweites Postfach und kein WhatsApp-Ersatz — der vorhandene Posteingang bekommt zwei Meldungsarten dazu. Nach einer Woche ohne Bestätigung kommt eine Erinnerung.

  • Der Nachweis überlebt das Konto

    Wird ein Benutzer gelöscht, bleibt der Beitrag samt Kenntnisnahmen stehen. Ein Nachweis, der mit dem Autor verschwindet, ist keiner.

10

Anwesenheit im Feuerwehrhaus

Wer im Haus war, ist eine andere Frage als wer im Einsatz war — und beide zählen, wenn es um Mitwirkung geht.

  • Check-in am Feuerwehrhaus

    Kamerad tippt an — Ankunft und Abgang werden protokolliert.

  • Anwesenheitstafel

    Wandanzeige für die Halle: Wer gerade da ist, auf einen Blick. Einmaliges Kennwort reicht, solange die Tafel läuft.

  • Eigenes Protokoll

    Jeder sieht seinen Verlauf in Meine Daten — ohne Nachfrage beim Kommando.

  • Auswertung Anwesenheit

    Eigene Unterseite in den Auswertungen — wer wie oft im Haus war.

  • Laufzettel-Drucker

    Optionaler Bondrucker am Eingang — Ankunft auf Papier, wenn das Haus das so will.

  • Getrennt von der Einsatzmitwirkung

    Hausanwesenheit und Einsatzteilnahme sind zwei verschiedene Fragen — beide beantwortbar.

Anwesenheit und Tafel – Wer sich am Terminal im Feuerwehrhaus anmeldet, erscheint hier — getrennt von der Einsatzmitwirkung und mit eigenem Kennwort für die Wandanzeige.
Anwesenheit und Tafel Wer sich am Terminal im Feuerwehrhaus anmeldet, erscheint hier — getrennt von der Einsatzmitwirkung und mit eigenem Kennwort für die Wandanzeige.
11

Meine Ausrüstung und Ausbildung

99 % der Feuerwehrmitglieder in Österreich leisten ihren Dienst unentgeltlich. Ihre Zeit ist das Knappste, was eine Feuerwehr hat — und drei von vier Fragen an den Gerätewart erledigen sich durch Nachsehen.

  • Meine Schutzausrüstung

    Art und Bezeichnung, wann zuletzt geprüft, wann wieder fällig, wann abzulegen — mit Hinweis bei überschrittenem Termin.

  • Meine Bekleidung

    Welche Stücke ausgegeben sind, in welcher Größe und in welchem Zustand. Gesperrte oder überfällige PSA an einem Stück fällt schon in der Liste auf — nicht erst bei der nächsten Ausgabe.

  • Meine Kurse

    Was gemeldet, was entschieden, was in FDISK angemeldet und was absolviert ist — vier getrennte Zustände, weil „vorgemerkt" und „angemeldet" nicht dasselbe sind.

  • Meine Fahrberechtigungen

    Welches Fahrzeug man fahren darf, was eingeschult und was abgenommen ist — samt der Möglichkeit, eine Einschulung gleich beim Fahrzeug zu melden.

  • Mein Anwesenheitsverlauf

    Was über die eigenen Aufenthalte im Feuerwehrhaus gespeichert ist. Wer protokolliert wird, muss es einsehen können — sonst ist die Auswertung eine Blackbox.

  • Auskunft über die eigenen Daten

    Die DSGVO-Auskunft direkt in der App, statt auf Zuruf aus dem Gedächtnis beantwortet.

  • Prüfvermerke bleiben in der Werkstatt

    Im Prüfprotokoll stehen Feststellungen des Prüfers mit Namen. Sichtbar ist der eigene Stand, nicht die Beurteilung.

  • Serverseitig auf die eigene Person begrenzt

    Der Abruf nennt keine Kameraden-Nummer; der Server schlägt sie zum angemeldeten Konto selbst nach. Ohne Verknüpfung sagt die Seite das, statt leer zu bleiben.

Meine Daten am eigenen Handy16 s Fahrberechtigungen, Schutzausrüstung, Fahrzeugschäden und Kurse — nachgesehen statt nachgefragt. Aufgezeichnet in der laufenden Anwendung.
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Qualifikationen

Wer Atemschutz, Funk, Führerschein oder Gruppenkommandant hat — als Matrix und am Mannschaftsblatt, nicht als Zettel im Spind. Die Dienstplanung liest dieselben Merkmale mit.

  • Arten als Stammdaten

    Führerschein, Gruppenkommandant, Atemschutz, Funk und was die Wehr sonst braucht — als eigenes Blatt, erweiterbar.

  • Matrix unter Ausbildung

    Wer welche Qualifikation hat, auf einer Seite — statt in Personalakten und Excel-Listen.

  • Am Mannschaftsblatt und in der Matrix

    Dieselbe Tabelle, zwei Eingänge: die volle Übersicht und der Ausschnitt eines Kameraden. Kein zweites Formular, das auseinanderläuft.

  • Import und Export

    Wie bei den übrigen Blättern — einspielen statt abtippen, mit Vorschau vor dem Übernehmen.

  • Sitze in der Dienstplanung nutzen sie

    Ein Platz mit Anforderung (z. B. Führerschein C) warnt bei der Anmeldung — niemand wird gesperrt, die Lücke bleibt sichtbar.

  • Getrennt von Kursen und Fahrberechtigungen

    Ein Kurs ist eine Bestellung, eine Fahrberechtigung ein Fahrzeugstand, eine Qualifikation ein Merkmal der Person. Drei Fragen, drei Orte.

13

Bekleidung

Ausgabe, Rückgabe und Lager der Wehr — Katalog und Soll-Ausstattung als Stammdaten, nicht als fest verdrahteter Verbandsbestand. Der Kamerad sieht denselben Stand in der App.

  • Katalog als Stammdaten

    Welche Arten, Größen und Gruppen es gibt, entscheidet die Feuerwehr — mit Import und Export wie bei allen übrigen Blättern.

  • Garnituren und Soll-Ausstattung

    Was ein Aktiver bekommt und was ein Jugendlicher, als Zusammenstellung hinterlegt — statt in jedem Einzelfall neu entschieden.

  • Ausgabe und Rückgabe

    Wer welches Stück hat, in welcher Größe und in welchem Zustand. Der Kamerad sieht denselben Stand in der App.

  • Lagerorte und Wareneingang

    Wo etwas liegt und was hereingekommen ist — Bestand rechnet atomar, auch bei gleichzeitigen Buchungen.

  • Jugend ist dabei

    Eigener Status und eigene Soll-Garnituren, gemeinsamer Katalog. Eine getrennte Liste wäre eine zweite Stelle, die veraltet.

  • Mit der Schutzausrüstung verknüpfbar

    Ein Stück kann auf ein PSA-Inventar zeigen. Gesperrte oder überfällige PSA fällt schon in der Stückliste auf — nicht erst, wenn die Ausgabe ablehnt.

14

Brandschutzpläne

Pläne sind kein Anhang im Bericht, sondern ein eigener Lebenszyklus — mit Erkennung auf Knopfdruck, Ordnerabgleich, Fassungen und Freigabe ans Fahrzeug.

  • Plansatz erfassen

    Objekt, Blätter, Stand — als eigener Vorgang im Portal, nicht als Anhang im Bericht.

  • Erkennung auf Knopfdruck

    „Jetzt lesen" stößt den Lauf sofort an — mit Fortschritt: Schritt, Datei, Seiten mit Bild, Versuch und Fehlgrund im Klartext.

  • Ordner abgleichen

    Den Windows-Ordner wählen: die Maske zeigt, was neu, anders oder nur auf einer Seite liegt. Hochladen Datei für Datei; Herausschreiben legt denselben Baum wieder an.

  • Nachkontrolle und Fassungen

    Jede Änderung am Plan bekommt eine Fassung; Abweichungen werden dokumentiert. Eine zurückgezogene Fassung heißt nicht „ungeprüft".

  • Bedarf melden und Melder finden

    Was fehlt oder veraltet ist, landet als Aufgabe. Am Objekt und aus dem Bericht führt ein Weg zur Meldersuche — für die Nummer am Bedienfeld vor dem Gebäude.

  • Am Handy nachschlagen

    Freigegebene Pläne in der App — auch im Funkloch, wenn sie einmal geladen wurden.

  • Freigabe ans Fahrzeugtablet

    Was auf dem Gerät im Fahrzeug liegen darf, wird im Portal freigegeben — nicht per USB-Stick.

  • Rollen für Erfassung und Freigabe

    Wer aufnehmen, wer freigeben, wer nur lesen darf — getrennt und nachvollziehbar.

Planverwaltung – Objekte, Fassungen und Freigabestand — wer welche Version sieht, steht an der Berechtigung, nicht am Dateiname im Chat.
Planverwaltung Objekte, Fassungen und Freigabestand — wer welche Version sieht, steht an der Berechtigung, nicht am Dateiname im Chat.
Pläne am Handy – Freigegebene Pläne je Objekt — nachschlagbar am Einsatzort, ohne PDF in der Gruppe.
Pläne am Handy Freigegebene Pläne je Objekt — nachschlagbar am Einsatzort, ohne PDF in der Gruppe.
15

Fahrzeug- und Gerätedienst

Was fällig ist, was kaputt ist und was gerade nicht bereitsteht — für Kommando und Werkstatt auf einer Seite statt auf Zetteln.

  • Wartungskalender

    Prüf- und Servicetermine je Fahrzeug und Gerät — mit Fristen statt Zettel an der Wand.

  • Prüfungen

    Was fällig ist, was überfällig — für Kommando und Werkstatt auf einer Seite.

  • Werkstatt und Reparaturen

    Schäden erfassen, beauftragen, abschließen — Fahrzeug und Feuerwehrhaus.

  • Außer Dienst

    Fahrzeuge vorübergehend aus der Bereitschaft — sichtbar in Kalender und Einsatz.

  • Fahrtenbuch

    Fahrten append-only mit Hash-Kette — Korrekturen nur als neuer Eintrag.

  • Schäden von der Mannschaft melden

    Jeder Kamerad kann einen Schaden am Fahrzeug melden — die Werkstatt sieht ihn sofort.

  • Hausschäden

    Schäden am Feuerwehrhaus als eigener Vorgang — mit Protokoll, nicht als Freitext in einer Mail.

Fahrzeugdienst – Wartungskalender, Prüffristen und Ausserdienst — alles, was die Einsatzbereitschaft sichtbar macht, ohne Excel daneben.
Fahrzeugdienst Wartungskalender, Prüffristen und Ausserdienst — alles, was die Einsatzbereitschaft sichtbar macht, ohne Excel daneben.

Die Werkstatt-Rolle sieht den Prüfmodus; jeder Kamerad sieht in Meine Daten den eigenen Stand seiner Ausrüstung — ohne die Beurteilung des Prüfers.

Was hier geprüft wird, steht in den Stammdaten als PSA-Blatt — und fließt in die Auswertung ein, wenn Fristen überschritten sind.

PSA prüfen am Gerät19 s Etikett scannen, Prüfung eintragen, fertig — der Prüfmodus für die Schutzausrüstung, ohne Liste, die später jemand abtippt.
16

Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren

Der einzige Teil der Anwendung, bei dem Daten das Haus verlassen — und deshalb der Teil mit den engsten Regeln.

  • Adressbuch der Nachbarfeuerwehren

    Als eigenes Stammdatenblatt, mit Import und Export wie alle übrigen.

  • Vorschläge beim externen Einsatzleiter

    So wie der Einsatzort seine Vorschläge aus dem Objektverzeichnis bekommt. Frei tippen geht weiter — eine Feuerwehr, die noch nicht im Adressbuch steht, hält den Bericht nicht auf.

  • Bericht per Mail an eine externe Feuerwehr

    Aus der Berichtsansicht heraus. Der Bericht hängt als PDF an, die Kurzfassung steht im Mailtext — damit der Empfänger am Telefon nicht erst den Anhang öffnen muss.

  • Erst ab „freigegeben"

    Vorher ist der Versandknopf nicht da. Ein Bericht, der noch geprüft wird, verlässt das Haus nicht; was einmal draußen ist, holt man nicht zurück.

  • Jeder Versand steht im Prüfprotokoll

    Wer, wann, an welche Adresse, welcher Bericht. In einem Einsatzbericht stehen Namen von Kameraden und Betroffenen — wohin er gegangen ist, muss nachlesbar bleiben.

  • Ohne Mailserver sagt der Knopf das

    Ist kein Versandweg eingerichtet, meldet er beim Antippen genau das — statt stillschweigend nichts zu tun und einen Versand vorzutäuschen, der nie stattgefunden hat.

  • Der Ranghöchste der eigenen Wehr bleibt im Bericht

    Auch wenn auswärts geführt wurde. Zwei Felder nebeneinander statt eines Entweder-oder — sonst behauptet der Bericht später, die eigene Feuerwehr habe geführt.

Externe Feuerwehren – Nachbarwehren als Stammdaten — damit Einsatzleiter, Unterstützung und Exporte die richtigen Namen tragen, ohne Freitext.
Externe Feuerwehren Nachbarwehren als Stammdaten — damit Einsatzleiter, Unterstützung und Exporte die richtigen Namen tragen, ohne Freitext.
17

Nachvollziehbarkeit

Ein Einsatzbericht kann Jahre später Gegenstand einer Anfrage sein. Dann zählt nicht nur, was drinsteht, sondern wie es dorthin gekommen ist — und dass niemand es nachträglich geglättet hat.

  • Lückenloser Änderungsverlauf

    Anlegen, jedes Speichern, Statuswechsel, Freigaben.

  • Gescheiterte Speichervorgänge

    Mit Grund — sonst bleibt eine unerklärliche Lücke.

  • Zugriffsprotokoll

    Wer welchen Bericht geöffnet hat.

  • Revisionssichere Festschreibung

    Ein freigegebener Bericht ist für den Erfasser nicht mehr änderbar.

  • Fahrtenbuch und Einsatzarchiv wachsen nur

    Beide sind mit einer Hash-Kette gesichert: Jeder Eintrag trägt die Prüfsumme des vorigen. Wer einen alten Satz ändert, bricht die Kette — und das fällt beim Nachrechnen auf. Korrigiert wird deshalb nicht, sondern ergänzt.

  • Das Prüfprotokoll liest nur der Administrator

    Und niemand kann es löschen — auch er nicht. Ein Protokoll, das der Beschuldigte leeren kann, ist keines.

  • Auskunft nach der DSGVO

    Wer wissen will, welche Daten über ihn gespeichert sind, bekommt die Antwort aus dem System statt aus dem Gedächtnis — dafür gibt es das Zugriffsprotokoll.

  • Versionsnummer sichtbar

    In der App, samt vollständigem Änderungsverlauf des Produkts — nach Mobil, Verwaltung und Technik getrennt.

Die Prüfliste – Berichtsnummer, Datum, Kategorie, Standort mit Objektname UND Adresse, Einsatzleiter und wer erfasst hat — ohne eine einzige Zeile öffnen zu müssen. Die Spalte „Nächste Aktion“ sagt je Bericht, was ihn noch aufhält, und ist damit die Arbeitsliste der Schriftführung.
Die Prüfliste Berichtsnummer, Datum, Kategorie, Standort mit Objektname UND Adresse, Einsatzleiter und wer erfasst hat — ohne eine einzige Zeile öffnen zu müssen. Die Spalte „Nächste Aktion“ sagt je Bericht, was ihn noch aufhält, und ist damit die Arbeitsliste der Schriftführung.

Vom Protokoll gibt es kein Bildschirmfoto auf dieser Seite, sondern einen Film: Eine Tabelle mit fünfzehn Zeilen sagt wenig — dass sie nicht aufhört zu wachsen und dass es keinen Löschknopf gibt, sieht man erst in Bewegung.

Das Protokoll lässt sich nicht löschen, auch nicht vom Administrator. Das ist keine Schikane, sondern der Grund, warum ein Bericht Jahre später etwas wert ist.

Das Ereignisprotokoll10 s Jede ändernde Handlung mitgeschrieben — mit Zeitpunkt, Benutzer, Aktion und Ergebnis. Aufgezeichnet in der laufenden Anwendung.
18

Zugang und Anmeldung

Acht vergebbare Rollen, eigene Konten für Fahrzeug-Tablets, Passkeys und ein zweiter Faktor — und eine Anmeldung, die im Alarmfall nicht die halbe Mannschaft aussperrt. Was eine Rolle darf, steckt in den Berechtigungsgruppen darunter.

  • Passkeys

    Anmeldung mit Fingerabdruck oder Gesicht, ohne Passwort.

  • Einmalkennwort

    Zweiter Faktor über eine Authenticator-App.

  • Anmeldung per Standesbuchnummer

    Oder per E-Mail-Adresse.

  • Passwort selbst ändern

    In beiden Anwendungen.

  • Acht vergebbare Rollen

    Mannschaft, Kontrolle, Sekretariat, Alarmzentrale, Werkstatt, Verwaltung, Brandschutz und Admin. Die Feinheit, was eine Rolle darf, liegt in den Berechtigungsgruppen — nicht in fest verdrahteten Endpunkten.

  • Tablet-Konten für geteilte Geräte

    Ein eigenes Konto für das Tablet im Fahrzeug: Das Kennwort wird gewürfelt und einmal als Text und als QR-Code gezeigt, das Tablet meldet sich per Kamera-Scan an. Welche Kacheln es sieht, legt ein eigener Reiter der Berechtigungen fest; ins Verwaltungsportal kommt es nicht.

  • Gesperrte und leere Seiten sagen, warum

    Wer eine Seite öffnet, für die seine Rolle kein Recht hat, bekommt einen Hinweis samt der abgewiesenen Abfragen. Und eine leere Liste unterscheidet: nichts vorhanden, nichts gefunden, alles weggefiltert, keine Berechtigung oder Laden fehlgeschlagen — dann mit Knopf zum erneuten Laden.

  • Anmeldebremse zählt Fehlversuche

    Und nicht Anmeldungen. Wer sein Passwort kennt, läuft nie hinein — auch nicht, wenn die halbe Mannschaft im Alarmfall gleichzeitig aufsperrt.

  • Konten deaktivieren statt löschen

    Damit die Zuordnung alter Berichte erhalten bleibt.

Zugang und Sicherheit – Passkey einrichten, Einmalkennwort, Passwort ändern — alles hinter dem Schild-Symbol statt verteilt über die App. Der geheime Teil des Passkeys verlässt das Gerät nie.
Zugang und Sicherheit Passkey einrichten, Einmalkennwort, Passwort ändern — alles hinter dem Schild-Symbol statt verteilt über die App. Der geheime Teil des Passkeys verlässt das Gerät nie.
Hilfe in der App – Kurzanleitung für den Alltag, direkt über das Fragezeichen erreichbar — samt Impressum und Versionsnummer. Kein Suchen im Intranet, kein Handbuch im Spind.
Hilfe in der App Kurzanleitung für den Alltag, direkt über das Fragezeichen erreichbar — samt Impressum und Versionsnummer. Kein Suchen im Intranet, kein Handbuch im Spind.
19

Berechtigungsgruppen und Matrix

Wer welche Wege und welche Kacheln sieht, entscheidet die Feuerwehr in Gruppen — mit Folgenvorschau vor dem Speichern. Kein fest verdrahteter Endpunkt und keine Cloud-Mandantensteuerung: Das gilt für die eine Wehr auf der eigenen Anlage.

  • Gruppen statt fest verdrahteter Wege

    Was eine Rolle darf, steckt in Gruppen — anlegbar, kopierbar, umbenennbar. Ein neuer Aufgabenkreis braucht keinen Software-Stand.

  • Matrix mit Folgenvorschau

    Häkchen setzen, Folgen ansehen, erst dann speichern. Es gibt keinen zweiten Speichern-Knopf neben der Matrix — genau dieser Schritt ist der Zweck der Seite.

  • Kachelangebot je Gruppe

    Welche Kacheln die Handy-App einer Gruppe zeigt — getrennt von den Schreibrechten. Wer nur lesen darf, sieht trotzdem die richtigen Einstiege.

  • Konten den Gruppen zuordnen

    Wer in welcher Gruppe steckt, auf einer Seite — nicht über verstreute Rollenlisten.

  • Wirkt nach dem Speichern

    Der Auflöser liest die Gruppen aus der Datenbank. Ein Hinweis „wirkt noch nicht" erscheint nur, wenn der Server das ausdrücklich meldet.

  • Das Menü zeigt, was erlaubt ist

    Punkte, hinter denen für die eigene Gruppe nichts liegt, erscheinen nicht — statt beim Anklicken abzuweisen.

20

Betrieb und Sicherheit

Im Eigenbetrieb liegt der gesamte Stack auf einem Gerät in der Feuerwehr — daraus folgen Blackout-Fähigkeit und die mitgelieferten Pflichten. Der geplante Hybrid behielte dieselbe Anlage vor Ort; die Cloud (auf Anfrage) hostet außer Haus und ist nicht blackout-sicher. Die Unterschiede stehen unter Betrieb.

  • Betrieb auf eigener Hardware

    Im Eigenbetrieb läuft der gesamte Stack in der Feuerwehr. Die reine Cloud hostet denselben Funktionsumfang außer Haus — mit anderen Datenschutzfolgen und ohne Blackout-Betrieb.

  • Container-Stack

    Anwendung, Datenbank und Zubehör als Abbilder — ein Update ist ein Austausch, kein Eingriff.

  • Automatische Schemaänderungen

    Beim Start; Bestandsdaten bleiben unangetastet.

  • Web Application Firewall

    Coraza mit dem OWASP-Regelsatz im Datenpfad.

  • Angriffserkennung

    CrowdSec, mit Ausnahmeliste für die eigene Wache — damit ein Fehlversuch nicht die Mannschaft aussperrt.

  • Protokollauswertung

    Elf Ansichten in Grafana über Loki, von Sicherheit bis Kapazität.

  • Alarmierung per Mail

    Bei Fehlern, Ausfällen und auffälligen Zugriffen.

  • Verschlüsselte Sicherungen

    Skripte für Datenbankabzug und verschlüsselte Auslagerung.

  • Notfallabläufe schriftlich

    Für Aussperrung, Ausfall und Rückspielen — zum Ausdrucken.

  • Datenschutzunterlagen

    Technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, dokumentiert.

  • Rund zwanzig Watt

    Nur im Eigenbetrieb (beim geplanten Hybrid ebenso): Der ganze Stack auf einem Gerät, das am Notstromaggregat der Wache mitläuft — am selben wie das Licht. Im Blackout wird weiter dokumentiert, nicht improvisiert. Die reine Cloud bietet das nicht.

Systemstatus – Datenbank, Speicher, Version und Schnittstellen auf einen Blick — damit der IT-Beauftragte sieht, ob die Anlage gesund ist, ohne auf die Konsole zu gehen.
Systemstatus Datenbank, Speicher, Version und Schnittstellen auf einen Blick — damit der IT-Beauftragte sieht, ob die Anlage gesund ist, ohne auf die Konsole zu gehen.

„Betrieb auf eigener Hardware" klingt abstrakt, bis der Strom weg ist. Der Film zeigt den Tag zwei eines Stromausfalls im Eigenbetrieb: Die Web-Anwendungen des Landes sind nicht erreichbar, das Gerät in der Wache läuft am Notstromaggregat weiter — mit rund zwanzig Watt. In der reinen Cloud gilt das nicht.

Jede Aussage darin ist am Code nachgeprüft — und was im Blackout nicht geht, steht dokumentiert daneben: Online-Grundkarten, Fremddaten-Anbindungen, Mailversand.

Der Blackout-Film27 s Was das Gerät im Feuerwehrhaus ohne Internet noch kann: App starten, erfassen, Löschwasser nachschlagen, auswerten, drucken. Aufgezeichnet in der laufenden Anwendung.

Betriebsarten, Blackout und wie eine Anlage angefragt wird →

21

Lagepult

Die Führungsfläche für eine laufende Lage: Karte, Einsatztagebuch und Kräfte auf einem Bildschirm statt auf drei Seiten — im Portal, am Handy und auf dem Tablet im Fahrzeug. Zuweisung nach Stellen der eigenen Wehr; die Karte zeigt echte Einsatzstellen, ohne welche zu erfinden.

  • Karte, Buch und Kräfte auf einer Fläche

    Die Einsatzstellen der laufenden Lage auf der Karte, daneben die Reiter Buch, Funkstrom, Kräfte, Fristen und Rückkehr — im Portal dazu der Kräfte-Zeitplan.

  • Lage eröffnen, Stelle aufnehmen, zuweisen

    Ein Tipp auf die Einsatzstelle öffnet die Zuweisung: Fahrzeug wählen, Priorität setzen, Rückmeldefrist vorbelegt — die Maske bleibt für das nächste Fahrzeug offen.

  • Gebundene Fahrzeuge als Marken

    Aufgefächert um den Einsatzort. Passen nicht alle auf die Karte, nennt der Kartenfuß, wie viele fehlen — statt sie stillschweigend wegzulassen.

  • Kräfte-Zeitplan mit Jetzt-Linie

    Ein Fahrzeug je Zeile, mit seinen Bindungen, der Rückfahrt und den Lücken dazwischen.

  • Fristen und Rückkehr im Blick

    Welche Rückmeldung überfällig ist, welches Fahrzeug auf Rückfahrt ist und welches noch gebunden — je eigener Reiter.

  • Funkspruch direkt ins Buch

    Unten im Pult ein Feld für den Spruch. Ist die Lage noch mit keinem Einsatztagebuch verknüpft, wird ein offenes gewählt oder gleich ein neues angelegt.

  • Eingerichtet je Person

    Reiter und Platte frei belegen, das Band in der Breite ziehen oder halbieren. Drei Vorlagen — Buch führen, Funk mitschreiben, Kräfte disponieren —, und die eigene Einrichtung bleibt gespeichert.

  • Dieselben Ebenen wie auf der Lagekarte

    Grundkarte nach Wahl, darüber Hydranten, Verkehrsmeldungen, Regenradar, Waldbrandgefahr, Luftgüte und die mitgebrachten Kartenwerke der Wache.

  • Handy, Fahrzeug-Tablet, Portal

    Am Handy eine Schublade mit drei Raststufen über der Karte. Auf einem Tablet — etwa fest verbaut im Fahrzeug — dasselbe volle Pult wie im Portal, mit Zuweisen.

  • Live zwischen Geräten

    Neue Zuweisungen erscheinen auf allen angemeldeten Geräten ohne Neuladen.

  • Letzter Stand offline lesbar

    Bricht am Handy die Verbindung ab, bleibt der zuletzt gespeicherte Stand der Lage mit Uhrzeit lesbar. Ändern geht erst wieder mit Verbindung.

  • Übernahme aus der Alarmierung

    LEA-Entwürfe lassen sich im Portal in die aktive Lage übernehmen — nur nach Bestätigung, nie automatisch. Ein Übungsabend mit Probealarmen füllt keine Lage.

22

Brandschutzmängel

Was der Trupp an einer Brandmeldeanlage oder einem Zugang findet, gehört nicht in eine WhatsApp-Gruppe, sondern in eine Liste, die jemand abarbeitet — bis zum freigegebenen Mängelschreiben.

  • Melden in unter einer Minute

    Art wählen, Beschreibung eintippen, senden. Datum und Uhrzeit kommen von selbst, die Dringlichkeit ist aus der Art vorbelegt und bleibt änderbar. Ein Foto lässt sich danach anhängen.

  • Offene Mängel für jede Rolle

    Was am Objekt offen ist, sieht die ganze Mannschaft — ohne Melder und Verlauf. Ein Mangel mit Dringlichkeit „Sofort" ist rot hervorgehoben.

  • Nachverfolgung im Portal

    Gemeldet, angenommen, beim Adressaten, erledigt oder verworfen — mit Vermerken, Fotos und der Zuordnung zu einem bekannten Objekt.

  • Mängelschreiben mit Vier-Augen-Freigabe

    Entwerfen, von einer zweiten Person freigeben lassen, versenden. Sind Ersteller und Freigeber dieselbe Person, weist der Server ab.

  • Warnhinweis am Objekt

    Ein offener „Sofort"-Mangel steht auf dem Laufzettel, bevor der Trupp aussteigt.

  • Eigene Rolle Brandschutz

    Für die Kontaktperson zur Behörde. Sie sieht — wie die Werkstatt — keine Einsatzberichte.

23

Wandtafeln

Bildschirme für Halle und Werkstatt, die niemand bedient — sie zeigen, was gerade zählt, und brauchen kein Benutzerkonto.

  • Einsatztafel

    Der Bildschirm in der Halle: der laufende Einsatz auf einer Übersichts- und einer Nahkarte, daneben Fahrzeuge, Anwesenheit, Wetter und die letzten Einsätze.

  • Werkstatttafel

    Was außer Dienst ist, welche Fahrzeug- oder Geräteprüfung überfällig ist, welche Schäden offen sind und was demnächst fällig wird. Rot heißt zu spät, Gelb bald, Grau steht an.

  • Jede Tafel mit eigenem Kennwort

    Kein Benutzerkonto an der Wand. Die Einsatztafel zeigt Einsatzadressen, die Werkstatt betreten Fremdfirmen — deshalb hat jede Tafel ihr eigenes Kennwort. Ohne hinterlegtes Kennwort bleibt die Tafel zu.

  • Immer dunkel

    Unabhängig von der Einstellung des Geräts. Ein heller Bildschirm blendet in der Halle.

Und was fehlt?

Offene Punkte werden geführt, nicht verschwiegen.

Zu jedem zurückgestellten Punkt steht im Projekt der Grund und die Bedingung, unter der es weitergeht — und zu jedem eingesetzten fremden Bestandteil die Lizenz. Das ist kein Zusatz zur Entwicklung, sondern Teil davon.