Drei Betriebsarten
Wo Ihre Daten liegen, entscheiden Sie
Vorgabe ist der Eigenbetrieb: Gerät in der Feuerwehr, Daten im Haus, Blackout am Notstrom. Hybrid ist geplant als dieselbe Anlage vor Ort plus Cloud-Kopie — Konzept steht, heute nicht bestellbar. Die reine Cloud hostet denselben Funktionsumfang außer Haus — ohne Blackout-Betrieb; Verkauf auf Anfrage. Was das jeweils bedeutet, steht hier — samt dem, was es kostet und was es aufgibt.
Drei Wege, eine Software
Derselbe Funktionsumfang, drei Orte für die Daten.
Keine Funktionsstufen: Eine Feuerwehr mit 40 Mitgliedern bekommt dieselbe Ausweiserkennung wie eine mit 300. Unterschiedlich ist nur, wo die Anlage steht, wer sie betreibt — und was im Blackout passiert.
Verfügbar
Eigenbetrieb · in der Wache
Ein Gerät im Feuerwehrhaus trägt alles. Die Daten verlassen das Haus nicht, und im Stromausfall läuft die Anlage am Notstrom weiter — erfassen, freigeben, auswerten, drucken.
- Daten ausschließlich im eigenen Haus
- Vollständig blackout-fest
- Eigene Hardware, eigene Datenbank
- Kein Vertrag über Auftragsverarbeitung nötig
Im Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt.
In Vorbereitung
Hybrid · Wache plus Kopie
Geplant: Eigenbetrieb in der Wache bleibt maßgeblich — eine Cloud-Kopie soll laufend nachziehen. Blackout-Betrieb bliebe erhalten; die Sicherung läge außer Haus, und lesende Zugriffe ginge auch ohne Wachen-Netz.
- Blackout-Betrieb soll vollständig erhalten bleiben
- Sicherung außerhalb des Feuerwehrhauses vorgesehen
- Gerätausfall: Stand soll in der Kopie weiterbestehen
- Schreiben weiterhin nur in der Wache vorgesehen
Konzept steht, Umsetzung offen — heute nicht bestellbar.
Auf Anfrage
Cloud
Kein Gerät, keine Wartung. Die Anwendung läuft bei einem österreichischen Anbieter, monatlich kündbar. Für Wehren ohne Platz und ohne jemanden, der ein Gerät betreut.
- Kein Gerät, kein Platz, keine Wartung
- Standort Österreich, Verschlüsselung im Ruhezustand
- Wechsel in beide Richtungen vorgesehen
- Nicht blackout-sicher — ohne Internet steht sie still
Mehrmandanten-Plattform im Test (Zeus) — Verkauf auf Anfrage / erster Produktionskunde.
Datenschutz-Folge
Was Cloud und der geplante Hybrid aufgeben
In einem Einsatzbericht stehen Namen, Geburtsdaten und Gesundheitsangaben von Menschen, die nie gefragt wurden, ob ihre Daten bei einem Anbieter liegen dürfen. Der Wachenbetrieb beantwortet das mit „sie liegen bei Ihnen". Cloud und Hybrid täten das nicht mehr — dort braucht es einen Vertrag über Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, und die Feuerwehr bleibt verantwortlich. In der reinen Cloud fällt zusätzlich der Blackout-Betrieb weg: Ohne Internet steht sie still, wie jede Web-Anwendung.
Deshalb ist die Wache die Vorgabe und nicht die günstigste Zeile in einer Preisliste. Wer eine der anderen beiden will, soll wissen, was er eintauscht.
Die Entscheidung dahinter
In einem Einsatzbericht stehen Gesundheitsdaten Dritter.
Namen, Geburtsdaten, Verletzungen, Adressen — von Menschen, die nie gefragt wurden, ob ihre Daten bei einem Anbieter liegen dürfen. Deshalb steht am Anfang keine Preisfrage, sondern eine Ortsfrage: Wo liegt das alles?
Auf eigener Hardware
Der gesamte Stack — Anwendung, Datenbank, Karten-Zwischenspeicher, Protokolle — läuft auf einem Gerät in der Wache. Es gibt keinen Zugang von uns hinein, den die Feuerwehr nicht selbst einrichtet.
Getrennt je Feuerwehr
Kein Mandantenmodell, keine gemeinsame Datenbank, keine Spalte, an der die Trennung hängt. Zwei Anlagen wissen nichts voneinander — der einfachste Weg, ein Datenleck zwischen Feuerwehren auszuschließen, ist, gar keine Verbindung zu bauen.
Nachweisbar statt behauptet
Die technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO sind schriftlich dokumentiert, ebenso welche Verbindungen die Anlage nach außen überhaupt aufbauen darf. Beides gehört zur Auslieferung, nicht zum Zusatz.
Self-host · Blackbox
Ein Gerät. Kein Serverraum. Kein fremder Schlüssel.
Die Anlage ist eine Blackbox im besten Sinn: Container-Abbilder, geführte Installation, Systemstatus statt Konsole. Die Feuerwehr betreibt Hardware und Netz — nicht die Softwarezeilen darunter.
Was das im Alltag bedeutet
„Selbst betreiben“ klingt nach Arbeit. Der Teil, den die Feuerwehr tatsächlich übernimmt, ist überschaubar — und das meiste davon macht die Anlage selbst.
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Ein Gerät, nicht ein Serverraum
Der ganze Stack läuft auf einem NAS in der Wache — zum Beispiel auf einer QNAP mit Container Station. Vergleichbare Geräte gehen genauso; ein Rechenzentrum braucht es nicht.
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Ein eigener Stack je Feuerwehr
Eigene Datenbank, eigene Zugänge, eigenes Gerät. Es gibt keine Mandantenspalten und keine gemeinsam genutzten Einsatzdaten — zwei Feuerwehren teilen sich nichts, auch nicht versehentlich.
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Geführte Erstinstallation
Ein Skript legt die Anlage an, prüft die Zusammenstellung und startet sie. Danach kommen Mannschaft, Fahrzeuge, Hydranten und Objekte per CSV herein — mit Vorschau vor dem Übernehmen.
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Aktualisieren ist ein Austausch
Anwendung, Datenbank und Zubehör sind Container-Abbilder. Ein Upgrade sichert zuerst, protokolliert den vorherigen Stand und prüft nach dem Start selbst nach, ob die Anlage gesund ist.
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Zwei getrennte Netze
Innen die Verwaltung, in der abgeschirmten Zone nur die Handy-Anwendung — damit das, was aus dem Internet erreichbar sein muss, nicht neben der Datenbank steht.
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Der Systemstatus sagt, ob es gesund ist
Datenbank, Speicherplatz, Fassung und Schnittstellen stehen im Portal auf einer Seite. Der IT-Beauftragte muss dafür nicht auf die Konsole.
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Notfallabläufe zum Ausdrucken
Ausgesperrt, Ausfall, Rückspielen einer Sicherung — schriftlich, weil man im Ernstfall nicht in derselben Anwendung nachliest, die gerade nicht läuft.
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Supportpaket ohne Personendaten
Für Rückfragen erzeugt ein Skript Fassungen, Dienststatus und bereinigte Protokolle. Datenbank, Einsatz- und Personendaten, Fotos und Zugangsschlüssel bleiben ausdrücklich draußen.
Blackout · Der Härtetest
Stromausfall. Tag zwei.
Gilt für den Eigenbetrieb — und für Hybrid, sobald er verfügbar ist. Nicht für die reine Cloud. Offline erfassen am Handy ist etwas anderes und steht unter Offline.
In Niederösterreich werden 460 Feuerwehrhäuser zu Sicherheitsinseln — mit Notstrom, Verpflegung, Medikamenten. Die Leute kommen dann zur Feuerwehr. Und genau dann fällt am meisten zu dokumentieren an.
FDISK ist eine Web-Anwendung und im Blackout nicht erreichbar. Mit Gerät im Feuerwehrhaus (Eigenbetrieb; Hybrid geplant ebenso): erfassen, freigeben, auswerten, drucken — alles im Haus, mit rund zwanzig Watt am selben Aggregat wie das Licht. Löschwasser und Objekte hält die App 30 Tage am Telefon vor.
Das ist kein Zusatzmerkmal, sondern die Folge der Entscheidung für eine Anlage in der Wache. Was dort läuft, läuft auch dann, wenn das öffentliche Netz nicht läuft. In der reinen Cloud fällt der Server mit dem Netz aus.
Was im Blackout nicht geht
Auch mit Anlage in der Wache (Eigenbetrieb; Hybrid geplant ebenso) fallen drei Dinge aus — und sie stehen hier statt im Kleingedruckten. Eine Zusage, die ihre Grenzen nicht nennt, hält keinem Nachfragen stand. In der Cloud gilt zusätzlich: ohne Internet steht die ganze Anwendung still.
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Online-Grundkarten
Die Kartenkacheln von OpenStreetMap, basemap.at und dem Luftbild kommen aus dem Internet. Hydranten, Objekte und Löschwasser liegen dagegen in der eigenen Datenbank und bleiben da.
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Die Anbindungen an fremde Systeme
Wetterwarnungen, Verkehrsdaten und alles, was von außen zugeliefert wird, steht still. Die Anwendung meldet das, statt einen alten Wert als aktuell auszugeben.
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Mailversand
Der Bericht an eine Nachbarfeuerwehr geht erst wieder, wenn eine Verbindung da ist. Drucken geht die ganze Zeit.
Der Film zeigt den zweiten Tag eines Stromausfalls in der laufenden Anwendung — nicht nachgebaut und nicht animiert. Jede Aussage darin ist am Quelltext nachgeprüft.
Wer wissen will, wie weit das trägt: Die Handy-Anwendung ist vollständig offline bedienbar, das Einsatztagebuch lässt ohne Netz heute nur lesen. Auch das steht auf der Funktionsseite, statt unter den Tisch zu fallen.
Der Weg zur eigenen Anlage
Eine Anlage wird angefragt, nicht heruntergeladen.
Jede Feuerwehr bekommt ihren eigenen Stack, und der wird gemeinsam aufgesetzt — mit den Stammdaten, die schon da sind, und auf Hardware, die der Feuerwehr gehört. Drei Schritte, keine Vertriebsstrecke.
1 · Gespräch
Was die Feuerwehr heute verwendet, wie groß sie ist, welche Hardware vorhanden ist. Meist eine Stunde per Teams, in Niederösterreich auch vor Ort. Antwort kommt vom Entwickler, nicht von einem Vertriebsteam.
2 · Aufsetzen
Der Stack wird auf dem Gerät der Feuerwehr installiert und die Stammdaten kommen per CSV herein — Mannschaft, Fahrzeuge, Hydranten, Objekte, mit Vorschau vor dem Übernehmen. Was schief laufen kann, ist dokumentiert.
3 · Betrieb
Danach gehört die Anlage der Feuerwehr. Aktualisierungen kommen als Abbilder, Sicherungen laufen im Haus, und für Rückfragen gibt es ein Diagnosepaket ohne Personendaten.
Was das kostet, hängt von Größe und Betriebsform ab — deshalb steht auf dieser Website keine Preisliste. Die häufigen Fragen beantworten vorab, was Kommandanten und IT-Beauftragte zuerst wissen wollen.