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WehrFlow

Einwände und Antworten

Fragen, die vor dem Gespräch kommen

Kein Verkaufsgespräch — nur die Stellen, an denen Feuerwehren zuerst nachhaken: Betriebsarten, Blackout, Datenlage und der Rest. Jede Antwort verweist dorthin, wo es im Detail steht.

Einsatztagebuch oder Einsatzbericht?

Zwei verschiedene Dokumente: Das Tagebuch entsteht während des Einsatzes am Funkgerät — Meldungen, Aufträge, Erledigungen in Sekunden. Der Bericht kommt danach für Verwaltung und FDISK. Beides hängt am selben System, ist aber nicht dasselbe Formular.

Misst die Rückmeldeuhr den Atemschutz?

Nein — sie zeigt, seit wann von einer Einheit nichts gemeldet wurde (Funkstille). Druck, Restzeit und Truppüberwachung sind ein eigenes Vorhaben und derzeit zurückgestellt; das steht getrennt im Ausblick.

Tagebuch offline — lesen oder auch schreiben?

Der Einsatzbericht lässt sich vollständig offline erfassen und später abgleichen. Beim Einsatztagebuch geht heute ohne Netz nur das Nachlesen des zuletzt geladenen Stands — Einträge brauchen Verbindung. Offline schreiben ist geplant.

Gibt es eine Lageskizze?

Ja, im Einsatztagebuch — in App und Portal: taktische Zeichen und Stempelgruppen nach der Textbeschreibung der ÖBFV-Richtlinie E-27, drei Lagen einzeln schaltbar, Anfahrtsweg, Schlauchleitung, Sektoren und Messen. Ein Luftbild lässt sich darunter einmessen, das Lagebild per Link lesend teilen, und am geschlossenen Buch gibt es die Nachbesprechung. Was noch fehlt — Planseite als Ebene, Besprechung an der Einsatztafel, Abspielen —, steht im Ausblick.

Wir haben doch schon FDISK — brauchen wir das?

WehrFlow ersetzt FDISK nicht. Es sorgt dafür, dass stimmt, was dort hineingeht — Kursbedarf, Meldungen, keine doppelte Eingabe. Der Bericht am Einsatz und die Auswertung dafür laufen getrennt vom Landessystem.

Was bedeuten Eigenbetrieb, Hybrid und Cloud?

Eigenbetrieb: Der ganze Stack auf einem Gerät in der Wache — Daten bleiben im Haus, blackout-fest, heute verfügbar (verkaufsfertiger Standard). Hybrid: Dieselbe Anlage in der Wache plus laufende Kopie in der Cloud — Blackout bleibt, Sicherung außer Haus; Konzept steht, noch nicht bestellbar. Cloud: Kein Gerät vor Ort, gehostet in Österreich — weniger Aufwand, dafür kein Blackout-Betrieb und Auftragsverarbeitung nötig; Mehrmandanten-Plattform existiert (Zeus-Test), Verkauf auf Anfrage / erster Produktionskunde.

Welche Betriebsart ist blackout-sicher?

Heute nur der Eigenbetrieb — beim Hybrid wäre es ebenso, er ist aber noch nicht bestellbar. Dort läuft die Anlage in der Wache am Notstrom weiter. Die reine Cloud braucht Internet zum Anbieter — ohne Verbindung steht sie still, wie jede Web-Anwendung. Offline erfassen am Handy (Entwürfe ohne Netz) ist davon zu trennen und gilt in allen Betriebsarten für den Bericht.

Was passiert bei Stromausfall?

Im Eigenbetrieb (und beim geplanten Hybrid): Das Gerät in der Wache läuft am Notstrom weiter — erfassen, nachschlagen, auswerten, drucken. FDISK und andere Web-Anwendungen sind ohne Internet weg; Online-Grundkarten und Mailversand fallen aus. In der reinen Cloud fällt der Server mit dem Netz aus — Blackout-Sicherheit gilt dort nicht. Das steht offen dokumentiert.

Wo liegen die Daten?

Das hängt von der Betriebsart ab. Im Eigenbetrieb nur auf dem Gerät in der Feuerwehr. Beim geplanten Hybrid läge zusätzlich eine laufende Kopie in der Cloud — geschrieben würde weiterhin nur in der Wache. In der Cloud beim österreichischen Anbieter; dann braucht es einen Vertrag über Auftragsverarbeitung. In einem Einsatzbericht stehen Namen und Gesundheitsangaben — die Lage der Daten ist deshalb keine Nebensache.

Funktioniert das wirklich ohne Netz am Einsatzort?

Ja — der Bericht ist vollständig am Gerät bedienbar: erfassen, Entwürfe, Stammdaten, Abgleich sobald Empfang da ist. Das gilt in allen Betriebsarten und ist nicht dasselbe wie Blackout-Sicherheit der Anlage. Der Dokumenten-Scan läuft auf dem Telefon; das Bild verlässt das Gerät nicht.

Was kann der Dokumenten-Scan am Gerät?

Seit 0.25.1 wieder sechs Dokumentarten — ohne Server: Reisepass, Personalausweis, Führerschein und e-card bei Personen; Zulassungsschein und Grüne Versicherungskarte bei Fahrzeugen. Das Foto verlässt das Telefon nicht; jedes Ergebnis ist ein Vorschlag und gehört geprüft, bevor es in den Bericht wandert.

Wer darf was sehen — Rollen oder Matrix?

Acht vergebbare Rollen als Standardgruppen (Mannschaft, Kontrolle, Sekretariat, Alarmzentrale, Werkstatt, Verwaltung, Brandschutz, Admin), dazu eigene Konten für Fahrzeug-Tablets. Darüber steuert die Berechtigungsmatrix im Portal feiner, welche Gruppe welche Bereiche darf und welche Startkacheln angeboten werden — mit Folgenvorschau vor dem Speichern. Einsatzberichte haben zusätzlich Objektschutz: Rolle allein reicht nicht für fremde Berichte.

Welche Qualifikationen führt die Mannschaft?

Arten wie Führerschein, Gruppenkommandant, Atemschutz oder Funk pflegt die Feuerwehr selbst — Stammdatenblatt, Matrix unter Ausbildung, Import und Export. Sitze mit Anforderung (z. B. Führerschein C) warnen bei der Anmeldung; niemand wird gesperrt.

Was kostet WehrFlow?

Das hängt von Größe und Betrieb ab — es gibt keine Preisliste auf dieser Seite. Ein Gespräch klärt, ob und wie es passt; Antwort kommt vom Entwickler, nicht von einem Vertriebsteam.

Wie starten wir — Migration, Schulung, Hardware?

Mannschaft, Fahrzeuge, Hydranten und mehr lassen sich per CSV importieren — mit Vorschau vor dem Übernehmen. Eigenbetrieb läuft auf einer QNAP oder vergleichbarem Gerät in der Wache (Standard). Cloud: Mehrmandanten-Plattform im Test, Verkauf auf Anfrage / erster Produktionskunde. Hybrid: Konzept steht, noch nicht bestellbar. Aufbau und Ausrollen sind dokumentiert.

Cookies, Tracking, Google Analytics?

Auf dieser Website: keine Cookies, keine Fremdabrufe, keine Schriftarten von Drittanbietern. Besucherzahlen werden — wenn überhaupt — selbst auf eigenen Servern gezählt; das Impressum beschreibt genau, was erfasst wird.